Im Rahmen der 17. Fachtagung Bildungstechnologien der Fachgruppe Bildungstechnologien der gi e.V. – besser bekannt unter dem Kürzel DeLFI19 – richten wir in Kooperation mit der TIB Hannover einen Workshop zu Openness in der Hochschule aus. Nachfolgend findet Ihr alle wichtigen Informationen (und später alle Materialien) dazu auf dieser Seite.

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Konferenz.

Wissenschaft richtig gemacht: Tools für Open Scientists
und Open Educators

Open Science und Open Education beschreiben nicht nur Grundhaltungen guter wissenschaftlicher Praxis, sondern auch Kompetenzen zur Nutzung geeigneter Infrastrukturen und Tools. Bei deren Auswahl gibt es oft kein klares Richtig oder Falsch, wohl aber Mindestanforderungen an offene Prozesse, Formate und Ergebnisse. Die hierzu bereits aufgebauten Plattformen und Infrastrukturen unterliegen idealerweise einer ständigen Weiterentwicklung, sodass in diesem Tutorial ein Austausch über aktuelle Praktiken und Werkzeuge initiiert werden soll.

Motivation: Openness ist kein Sonderweg, sondern logische Konsequenz!

Open Science und Open Education streben ein vermeintlich hohes Ideal an: Forschung und Lehre (insb. an den Hochschulen) sollen allen Menschen zugänglich sein. Dabei ist dieses Ziel gar nicht so utopisch, sondern die logische Konsequenz des steuerfinanzierten Wissenschaftsbetriebs an deutschen Hochschulen.

Kommerzielle Plattformen wie Mendeley, Academia.edu oder ResearchGate stellen bereits eine Reihe von Dienstleistungen zur Verfügung, die den Zugang und die Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen verbessert. Es bleiben aber auch Nachteile, wie die verpflichtende Anmeldung oder gewollte Locked-In-Effekte, die eine plattformübergreifende Arbeit erschweren. Dabei gibt es bereits offene Plattformen und Tools, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Praktizieren von “Open Science” und “Open Education” unterstützen.

Zielstellung des Tutorials

Im Tutorial wollen wir mit den Teilnehmenden diesen “digitalen Werkzeugkoffer” erkunden und diskutieren, den Lehrende und Forschende an Hochschulen nutzen können.

Geplanter Ablauf des Tutorials

Das Tutorial soll ganztägig stattfinden. Dabei wird das Gesamtthema in je einen halben Tag „Open Science“ und „Open Education“ unterteilt.

Anmerkung: Es wäre denkbar, die Anmeldung ebenfalls zu unterteilen, sodass sich die Teilnehmenden auch nur für einen der beiden Themenbereiche anmelden könnten.

Vormittag: Open Science

Nach einer Einführung zur Definition, Grundwerten und Zielen von Open Science werden Vorkenntnisse, Meinungen und individuelle Ziele der Teilnehmenden erhoben. Im Hauptteil des Tutorials werden aktuell genutzte Praktiken und Tools zusammengetragen, vorgestellt und ggf. Einschränkungen besprochen.

Damit könnten u. a. folgende Fragestellungen diskutiert werden:

  • Wie und warum sollte ich als Forscherin oder Forscher offen arbeiten und publizieren?
  • Wo publiziere ich Drafts oder Preprints?
  • Wo publiziere ich Slides und andere Daten?
  • Wie mache ich Forschungsdaten und Code auffindbar und nachnutzbar?

Nachmittag: Open Education (mit Fokus auf Open Educational Resources)

Der Nachmittag wird ähnlich aufgebaut sein: auch hier werden das Grundverständnis, die Grundwerte sowie Ziele von Open Education als Input gegeben und mit den Vorkenntnissen und Erwartungen der Teilnehmenden abgeglichen. Danach folgt die praktische Auseinandersetzung mit Plattformen und Tools , die für offene Bildungsszenarien und insb. für Open Educational Resources (OER) genutzt werden können.

Folgende Fragestellungen bieten sich damit an:

  • Wie und warum sollte ich als Lehrende oder Lehrender meine Lehrmaterialien frei lizenziert veröffentlichen?
  • Wo finde ich Material zu OER und wo verlinke ich meine eigenen Materialien?
  • Wo finde ich Tools, die mir die Arbeit mit OER leichter machen?
  • Wie und wo kann ich offene Online-Kurse erstellen?

Organisation

Lambert Heller leitet das Open Science Lab an der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek.
Er twittert als @lambo.

Anja Lorenz ist Queen of MOOC-Making am Institut für Lerndienstleistungen der Technischen Hochschule Lübeck.
Sie twittert unter @anjalorenz.

Kontakt

Für Fragen rund um das Tutorial erreicht Ihr Anja unter anja.lorenz@th-luebeck.de.

Tools für Open Scientists und Open Educators: Tutorial auf der DeLFI am 16.09.2019 in Berlin!
Markiert in:                         

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.